No nofollow?

Hatten wir vor ziemlich genau zwei Jahren bereits. An dieser Stelle wird das Thema erneut hochgekocht, man fragt sich, warum. Den alten Argumenten, die mehr oder weniger gültig bleiben, ist hinzuzufügen:

  • Nofollow brauche und nutze ich nicht (mehr), da es hier quasi keine Spam-Kommentare gibt, und die wenigen Spammer sind zu doof, Textile zu benutzen. In alten Kommentaren findet man hier noch das zeitweilig eingesetzte nofollow-Attribut.
  • Nofollow ist eine feine Sache für verwaiste Weblogs, für Nutzer, die zu doof sind, Spam auszusieben (“cool, ein Kommentar vom Herrn Viagra… schade, dass ich kein Englisch kann”) oder für Leute, die nun wirklich kaum Zeit haben, auf ihre Kommentare zu achten (darunter fallen auch diese A-List-Blogger).
  • No nofollow ist entsprechend eine feine Sache für diejenigen, die ihre Kommentare sauber halten.
  • Die Kritik an nofollow kommt gerne verhärmt daher, nach dem Motto “verlink’ mich gefälligst, das gehört sich so, sonst kommentier’ ich nicht”. Ich kann diese Anspruchshaltung nicht nachvollziehen. Publisher rules, wenn Dir das nicht gefällt, dann geh’ woanders spielen.

# · 19. Januar 2007, 12:22 · 176 Wörter
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