Twitter?

Weiß nicht mehr, wo ich das gesehen habe, ich glaube bei Herrn Basic. Twitter ist so eine Art Big Brother, dem man alles erzählen möchte, was man gerade (angeblich) tut und / oder denkt, und das per Web, IM oder SMS. Netzwerke lassen sich dort ebenfalls rasch erstellen und erforschen.

Wer braucht so etwas? Eigentlich niemand, aber:

  • die Idee ist ganz nett und wabert gerade massiv, aber wirklich massiv, durch die Blogosphäre (und selbst wenn es das vorher irgendwo gegeben haben sollte, war dessen Urheber unfähig, einen entsprechenden Hype zu veranstalten)
  • die Kombination an Medien (Handy, IM, Web, RSS) ist ganz reizvoll
  • wir warten auf den ersten deutschen Politiker, der Twitter in einem Wahlkampf o.ä. benutzt.
  • der Schwall an Nichtigkeiten und abwegigem Humor (“habe gerade den Hund der Nachbarin vergiftet!”) wird die Aufmerksamkeitsökonomie – öffentlich wie privat – früher oder später wieder ablenken.
  • es ist ein Spielzeug. Nicht mehr, nicht weniger. Auch große Jungen lassen ihre Spielsachen nach ein paar Tagen wieder links liegen.
  • Der Hype wird sicher noch eine Reihe an Tools und Ideen hervorbringen – da könnte etwas dabei sein, was Twitter eine etwas längere Halbwertszeit bescheren könnte.

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# · 12. März 2007, 13:25 · 202 Wörter
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