Klaus Kocks und die dummen Weblogs

Mike Schnoor war so freundlich und hat sich eine ZDF-Sendung über Weblogs angeschaut. ZDF? Diesen Sender schaut man eigentlich entweder ab 65, zum Einschlafen oder um sich bei Aktenzeichen XY an diesen wohligen Schauer aus der Kindheit zu erinnern. Diese Sendung jedoch soll in der Tat interessant gewesen sein, denn dabei hat sich ein gewisser Herr Kocks weit aus dem Fenster gelehnt (siehe auch Technorati in den nächsten Tagen).
Natürlich ist es infantil, deswegen auf einem unterbelichteten PR-Profi herumzuschlagen, aber die besondere Persönlichkeit dieses Mannes zwingt uns quasi zu diesem Schritt.

  • Klaus Kocks ist PR-Profi und ganz nebenbei Honorarprofessor für Unternehmenskommunikation. Zumindest bei Google findet man jedoch auf den ersten Positionen nichts von ihm. Ein ambitionierter PR-Mensch ohne gut positionierte Homepage fürs Ego? Das erscheint als Luxus und elitär.
  • Wer schlau genug ist, klickt dann auf das hier. Framedesign vom Feinsten, aber wir wollen nicht auf den gestalterischen Unzulänglichkeiten einer Sozietät für Kommunikationsberatung herumreiten.
  • Klaus Kocks hat sich übrigens schon anderweitig durch seine dezidierte und wohlformulierte Kritik an Weblogs hervorgetan (hier weiterlesen – weitere markige Sprüche finden sich dort).
  • Wer dies als Show abtun möchte, solle berücksichtigen, dass Herr Kocks sich als VW-Sprecher politisch betrachtet seltsam benommen hat – und damit benutze ich einen Euphemismus, der Magenschmerzen verursachen kann.
  • Klaus Kocks beendet seine Briefe öfter mit Glück auf (das ist dieses Münteferingsche Anbiedern an eine Herkunft, die man definitiv nicht hat). Da hofft man nur, dass der Steiger kommt und kräftig zuschlägt.

# · 16. April 2007, 20:30 · 255 Wörter
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Kommentare

  1. Thomas Hofmann - 17. April 2007, 11:48

    Hallo Torsten,

    > Ein ambitionierter PR-Mensch ohne gut positionierte Homepage fürs Ego?

    Wie ein deutscher SEO von einem Trend in Amerika berichtete: “Google me!” Aber daß du auch immer google.com nehmen mußt! :-(
    Torsten Rox
    (Nehmen eigentlich die meisten deutschen Suchenden google.de oder google.com?)
    Bei mir geht es leider nur mit der deutschen Version, ich habe nicht so viele englischsprachige Seiten und gegen *.edu Seiten hat man auch nicht wirklich die endgültige Chance.

    > Glück auf (das ist dieses Münteferingsche Anbiedern an eine Herkunft, die man definitiv nicht hat).

    Heißt das, daß du den Spruch von Müntefering auch auf diesen bezogen so siehst?
    Wie sagte aber schon Einstein? Das ist alles relativ. (Scherz)
    Der Spruch gilt in manchen Regionen wirklich als Ersatz für Guten Tag, Moin Moin oder Grüß Gott. Das Erzgebirge ist so eine Region. Auch “Auswanderer” behalten dann manchmal diese Angewohnheit des Grußes woanders bei. Ich kenne allerdings nicht seine Herkunft.

    In diesem Sinne, ... Grüße, Thomas


  2. Torsten - 17. April 2007, 13:24

    Google.de oder com hängt im wesentlichen davon ab, was Dein Browser als Suchfeld benutzt – bei mir halt Google.com. Interessant übrigens, dass mein Twitter recht weit oben steht, ansonsten ist alles so, wie es sein sollte – Weblog, Business, Interview, Xing.
    A propos Erzgebirge – mit einem Klick ist man tatsächlich schlauer. Kann ich ja mein Feindbild pflegen – Grönemeyer doof, Schalke doof, Wismut Aue (oder wie heißen die?) auch doof. Und ich dachte immer, im Osten grüßt man sich flächendeckend mit “Ahoi”.


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