Mehr zu Werbung in Weblogs

Als Nachtrag hierzu möchte ich noch folgende Hinweise ergänzen.

  • Als Beispiel für die möglichen Gefahren von Google Adsense lässt sich dies anführen. Außerdem gibt es, wie bereits gesagt, diverse Gestaltungsmöglichkeiten. Was man sicherlich nicht machen sollte, ist die Unterbrechung eines Artikels durch einen Anzeigenblock. Das ist nicht nur hässlich, sondern auch desorientierend für den weniger erfahrenen Leser. Ähnliches gilt für das Zukleistern einer Website mit Google-Anzeigen in diversen Größen. Dank Tools wie Adblock für Firefox ist Adsense zumindest momentan eine der weniger aufdringlichen Werbeformen.
  • Da TLA mit PHP eingebunden wird, vererbt die eigene Site ihren Pagerank an die beworbene Site. Dieser Umstand wird von Webmastern und SEOs gerne genutzt, um geparkte oder betreute Domains zu pushen. Außerdem fehlt, anders als bei Adsense, der Hinweis an der Anzeige darauf, dass es sich um Werbung handelt, es sei denn, man trägt diesen Hinweis selber nach.
  • Es war natürlich klar, dass adical bei den Puritanern in der Blogosphäre keine Chance haben würde (siehe dort). Allerdings wurden mit Flash und dem umstrittenen Dienstleister Cisco als Werbekunden gleich zwei schlechte Optionen gewählt, zudem wurde die Diskussion im zugehörigen Weblog, naja, sagen wir einmal, unglücklich (böse Zungen würden sagen: unprofessionell) geführt.
  • Linklift (Sponsorenlink) scheint ähnlich zu funktionieren wie TLA, nur eben auf Deutsch. Laut dieser Aufstellung von Robert Basic scheint es relativ lukrativ zu sein, allerdings in diesem besonderen Fall durch recht aufdringliche Banner, die zeitweilig geschaltet waren.

Natürlich gibt es noch mehr Werbeformen, die hier nicht aufgeführt wurden, zumeist, weil sie unästhetisch oder übertrieben sind. Dazu zählen

  • Werbung in RSS-Feeds
  • animierte Banner
  • Overlays (das sind diese Banner, die man wegklicken muss, um eine Seite lesen zu dürfen)
  • Pop-Ups (soll es noch geben)

Wer diese Werbeformen nutzt, würde seinen Lesern wahrscheinlich auch Heizdecken verkaufen. Und das will doch keiner, oder?

# · 25. April 2007, 20:47 · Kommentieren!
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