Feedburner adieu

Es sind wirklich nicht die 100 Millionen von Google, die mich zum Abschied von Feedburner bewegen. Google hat nette, innovative Dienstleistungen, aber Feedburner wollte ich schon länger nicht mehr nutzen. Warum?

  • den aufgeplusterten Feed, der es ermöglicht, einen Eintrag gleich per Mail zu verschicken, bei XY zu bookmarken etc., brauche ich nicht, und ich glaube, meine Leser auch nicht
  • das Egowidget, das allen Besuchern anzeigt, wie viele denn nun meinen Feed abonniert haben, brauche ich ebensowenig
  • del.icio.us und Flickr nutze ich nicht mehr – stattdessen aber Mister Wong und Sevenload. Entsprechend ergibt sich weder für mich noch für meine Leser ein Mehrwert
  • RSS ist heuer stärker verbreitet als noch vor zwei Jahren. Das Klicken auf einen RSS-Button ist in modernen Browsern mit dem Öffnen eines entsprechenden Readers verbunden – entsprechend ist die Notwendigkeit eines browseroptimierten Feeds deutlich gesunken.
  • Feedburner verschluckt in letzter Zeit öfter meine Sonderzeichen, das ist keine l????liche S??nde und gar nicht sch??n. Nichts verstanden? Eben.

Ich werde in wenigen Tagen den RSS-Feed bei Feedburner umstellen (angeblich soll das funktionieren), viele Leser werden aber die Adresse manuell abändern müssen. Der nächste Eintrag nennt Euch/Ihnen die korrekten Adressen…

# · 25. Mai 2007, 20:50 · 200 Wörter
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