Sumatra: PDF-Dokumente lesen und drucken

Mein Name ist Markus Trapp, vielleicht kennt mich ja die roxomatische Leserschaft von meinem Blog Text & Blog oder von der Videotheke. Dies ist ein Gastbeitrag aufgrund einer verlorenen Fußballwette. Hätte ja nicht gedacht, dass ich es einmal dem FC Bayern verdanken würde, in einem von mir gerne gelesenen Blog, einen Gastbeitrag schreiben zu dürfen. ;-) Doch nun zur Sache:

Da ich mit Torsten Rox nicht nur ein Interesse für die Belange des Breitensports und der Romania teile, sondern wir beide auch ein Faible haben für ressourcenschonende Software, die den Forschungs- und Arbeitsalltag erleichtert, gibt es hier nun einen Software-Tipp.

Mittlerweile dürfte es bekannt sein, dass der Acrobat Reader von Adobe nicht das einzige Programm zum Lesen und Drucken von PDF-Dokumenten ist. Sowohl der Hausherr, als auch der Gastautor haben beizeiten bzw. ausführlich auf die gute Alternative Foxit-Reader hingewiesen. Wichtigste Vorteile: Kleiner Download und Schonung der Systemressourcen. Mittlerweile gibt es den Foxit Reader auch in einer Linux-Version.

Seit einigen Wochen ist nun aber eine noch kleinere Acrobat-Reader-Alternative am Software-Horizont erschienen, und zwar die Open-Source-Software Sumatra von Krzysztof Kowalczyk, die es dank fleißiger Übersetzer in 13 Sprachen gibt (darunter neben deutsch auch spanisch, französisch und englisch). Leider (noch) nur für Windows, aber für diesen Nutzerkreis sehr empfehlenswert, weil das Programm wirklich nur sehr klein ist (zur Zeit locker-leichte 800 KB) und ohne Installation auskommt. D.h. man kann Sumatra einfach zu seinem mobilen Büro auf den Speicherstick packen und hat so immer ein schnell funktionierendes PDF-Programm dabei. Weitere Vorteil von Sumatra: es lässt sich auch dann am Arbeitsplatz im Büro installieren, wenn man von seinem Systemadministrator nicht mit Installationsrechten für den eigenen PC bedacht wurde. Eine Chance für geknechtetes Universitäts- und Bibliotheks-Personal. ;-)

Also, wer schon immer über zu lange Ladezeiten am Rechner geklagt hatte, wenn er oder sie mal eben ein PDF-Dokument öffnen oder drucken wollte, oder wer keine Lust hat, sich mit Modem-Zugang oder trafficbasiertem DSL-Account die unglaublichen 32,1 Megabyte der aktuellen Acrobat-Reader-Version herunter zu laden, dem sei Sumatra besten Gewissens ans Herz gelegt.

Ende des Gastbeitrages. Über Kommentare des Gastgebers und seiner Leserschaft freue ich mich natürlich sehr.

# · 9. August 2007, 13:20 · 365 Wörter
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3 Kommentar(e) · Kommentieren!

Kommentare

  1. Torsten - 10. August 2007, 06:43

    Hallo Markus, danke für diesen .Beitrag.

    Der einzige Punkt allerdings, der mich bislang an Sumatra “stört”, ist, dass man (noch) nicht drucken kann – auch wenn dies angesichts des permanenten Entwicklungschubs wohl nur eine Frage weniger Wochen ist.


  2. Markus - 10. August 2007, 09:36

    Torsten, wie meinst du das, dass man noch nicht drucken kann? Also bei mir funktionieren auch die Ausdrucke von PDFs sehr gut. Hast du evtl. noch eine frühere Version am Laufen? Die beta 0.7 druckt jedenfalls.


  3. Torsten - 19. August 2007, 13:23

    Probiert habe ich nur Version 0.6 und habe die entsprechende Meldung im Changelog entweder überlesen oder sie fehlt.


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