Regionale Portale

Randbemerkung: Bei Selbst und Ständig wird nach regionalen Portalen als Marketinginstrumenten gefragt. Klar, es gibt auf alles eine Antwort, vor allem auf die Frage, wo man präsent sein sollte.

Einträge in eines der vielen Branchenverzeichnisse haben den Vorteil, dass der Eintrag nicht lange dauert und trotzdem auf längere Sicht Bestand hat. Einen greifbaren Mehrwert – bis auf das bereits genannten Telefonterror für Sachen, die man als halbwegs gebildeter Mitteleuropäer wohl nie braucht – hat er nicht.

Portale des vielgescholtenen Web 2.0 wie XING (bei dem es auch viele regionale Gruppen gibt) oder Qype können da m.E. mehr leisten, müssen es aber nicht. Damit XING wirklich etwas einbringt, muss man sich aber schon stark engagieren, sei es als Moderator, sei es als Teilnehmer an einem der zahlreichen Foren (aber ohne sich in einen der vielen Kleinkriege hinein ziehen zu lassen), sonst bringt es nicht so viel. Hier sollte man nach ein paar Monaten nachrechnen, wie viele Kontakte, Aufträge und Dauerkunden einem das Engagement gebracht hat bzw. auf Dauer bringt oder bringen kann.

Bei QYPE kann man die eigene Firma vorstellen und lobpreisen, sollte aber schon darauf achten, dass dies nicht der einzige Beitrag ist, sonst hat es einen arg faden Beigeschmack. Man muss aber damit leben können, dass unzufriedene Kunden die eigene Firma schlecht bewerten. Im schlimmsten Fall macht das sogar die Konkurrenz, aber damit muss man leben können – Stichwort Transparenz. Daneben kann man anderen QYPE-Nutzern die eigene Dienstleistung zu Sonderkonditionen anbieten, was in bestimmten Bereichen durchaus Sinn machen kann, aber natürlich nicht in allen.

Bei den beiden letztgenannten Portalen darf man nicht vergessen, dass diese sehr prominente Google-Ergebnisse zeitigen, die bei einschlägigen Suchabfragen eventuell vor der eigenen Homepage landen können. In dem Falle ist man fast schon wieder potenzieller Kunde für den o.g. Telefonterror…

Nicht vergessen wollen wir nicht- oder halbkommerzielle Gewerbeverzeichnisse seitens der Gemeinden, Städte und Landkreise (gibt es zumindest hier in Bayern), sowie (wo wir gerade beim Thema sind) Seiten von Berufsverbänden sowie tätigkeitsspezifische Portale, in denen man ohnehin vertreten sein sollte.

# · 24. September 2007, 22:04 · 351 Wörter
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