Optimierte Hochschulen
Einige Gedanken zur Optimierung der Hochschullandschaft macht sich Jean-Pol Martin hier. Mein Lieblingsabsatz:
Professoren haben in der Regel drei Aufgabenbereiche: 1. Die Forschung, 2. Die Lehre, 3. Die Mitarbeit in der Selbstverwaltung und die Anleitung des ihnen zugeordneten Personals (wissenschaftliche Mitarbeiter, Hiwis und Tutoren, Sekretärinnen). Über eine professionnelle Ausbildung verfügen sie bestenfalls für den Punkt 1 (Forschung). In den beiden anderen Feldern sind sie Laien und müssen ihre Kompetenzen nach dem Prinzip trial and error (auch learning by doing) aufbauen. Natürlich gibt es Naturtalente. Allerdings ist die Sozialisation der Nachwuchses an den Hochschulen für die Qualifikation in den Bereichen 2 und 3 eher kontraproduktiv. Das Ergebnis ist viel Verschleiß an Ressourcen (Menschen und Zeit).
Schön, wenn Humor und Wissenschaft sich mal treffen.
Via HBS
PS: Aus Gestaltungsgründen habe ich den Titel gekürzt. Mein Gott, bin ich korrupt…
roxomatic


“Humor”, nun ja… Mich betrübt es schon, wenn tausende von Studenten und Mitarbeitern falsch behandelt werden. Zumal es nicht nur um einen ökonomischen Verlust geht, sondern auch emotional viel “Unglück” entsteht. Dabei ist Forschung mit jungen Menschen im Prinzip toll!
Mit Humor war nur gemeint, dass es ganz nett formuliert war. Das Problem ist vielschichtig. Bleiben die besten Studierenden an der Uni? Wenn nein, warum nicht? Warum gibt es keine Didaktik-, HR- oder BWL-Kurse für Doktoranden und Habilitanden?
Und so weiter…
“Humor” hatte ich richtig verstanden. Schließlich wollen wir hier nicht eine tragische Stimmung verbreiten und es gibt Schlimmeres auf der Welt als Zeitvergeudung und schlechte Menschenführung. Aber Das Problem müsste man angehen, und ich denke, dass Web 2.0 eine gute Möglichkeit eröffnet, Studenten und weitere Uni-Beteiligte in alle Prozesse einzubinden. So versuche ich, durch Einrichtung von entsprechenden Wiki-Seiten Studenten bei Neubesetzungen an der Diskussion über die Bewerber zu beteiligen.
So versuche ich, durch Einrichtung von entsprechenden Wiki-Seiten Studenten bei Neubesetzungen an der Diskussion über die Bewerber zu beteiligen. Hört sich interessant an, sofern das funktioniert (Entwicklung relevanter Kriterien usw.). Wo gibt es denn Beispiele?
Die Seite kennen Sie ja (siehe Link)! Die Frage stellt sich nicht, ob es jetzt funktioniert, sondern ob es in der Zukunft funktionieren wird, wenn man das nur konsequent verfolgt (Werbung, Mails an die betroffenen Studenten, Ansprechen in den Veranstaltungen, Mailaktionen über die Fachschaft, usw.). Ich bin überzeugt, dass es der richtige Weg ist und werde dieses Ziel hartnäckig (darauf kommt es an) verfolgen! Gruß!
Ups – das mit den Ausschreibungen hatte ich auf der Seite übersehen.
Ich denke schon, dass schon sehr viel funktionieren kann, dass dies aber wesentlich von Charakter der Fachbereichs und Zusammensetzung der Studierendenschaft abhängt. Und im letzten Punkt bin ich aus eigener Erfahrung halt eher Pessimist. Auf jeden Fall viel Erfolg und weiter so.
Ja, aus eigener, langjähriger Erfahrung bin ich ein fanatischer Optimist! Der Mensch ist definitiv gut, wenn man ihn dazu zwingt! ;-)))
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