Blogs und zensierte Kommentare

Thomas Hawk hat $ 99,- für ein lifetime telephone support upgrade bezahlt. Leider ist der völlig unfähig. Also schreibt Hawk einen Kommentar im Blog von David Gee, seines Zeichens head of worldwide marketing for HP’s management software business, und das tut er zielgerichtet zu einem Eintrag über Kundenerfahrungen.

So weit, so gut. Das ist die Gefahr eines Blogs.

Leider macht Gee den Fehler, nicht nur den Kommentar zu löschen, sondern zudem den HP passport von Thomas Hawk zu sperren (der ist nötig, um kommentieren zu können). Dumm gelaufen. Denn dieses Vorgehen bloggt Hawk natürlich. Und das findet Eingang bei Slashdot. Ergebnis: David Gee revidiert seinen Löschvorgang. Dabei bleibt unbeantwortet, ob dieses Vorgehen bis dato Usus bei HP war (bzw. bleibt). Gilt die Nichtzensur nun nur für Blogger? Ganz abgesehen davon, ob der telefonische Support jetzt wirklich besser wird.

Wie heißt es bei David Gee: We want to hear from you. Gerne.

[pointblog]

# · 7. Mai 2005, 11:51 · 161 Wörter
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