Neue Ideen für Google Maps
Es ist Wahlkampf, und da braucht es frische, unverbrauchte Ideen, damit es wenigstens lustig wird. Die politischen Programme bieten da ja noch nicht soviel, zumal der Herr Müntefering ja noch an seinem Manifest bastelt. Werfen wir einen Blick über die Pyrenäen. Der quasi abgewählte Ministerpräsident Manuel Fraga (noch fehlen die Stimmen der südamerikanischen Migranten) muss immer mehr Spott über sich ergehen lassen – jetzt gibt es seinen Kopf schon auf Google Maps. So etwas bräuchte man auch für die Herren Schröder, Fischer, Westerwelle und die Frau Merkel. Photoshopper sollten mal die Griffel spitzen.
Kleine Hilfe für nichthispanophone Leser
La calle es mía – Die Straße gehört mir.
Usted se calle – Halten Sie den Mund.
Palomares – das ist der Ort, an dem Fraga 1966 als Tourismusminister ins Meer stieg, nachdem ein US-Militärflugzeug vor der dortigen Küste eine Atombombe verloren hatte. Weder er noch der mitbadende US-Botschafter trugen äußerlich erkennbare Schäden davon.
[via escolar.net bzw. La Fragua]
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