Nazis in Duisburg-Hamborn

Gegen DeppenAm 16. Juli wollten die NPD und ihre Freunde einen Marsch durch Hamborn unternehmen, gegen einen geplanten Moscheebau und gegen Multikulti. Zwar hat die Stadt ehrenhafterweise dagegen gehalten – wir haben ja dann die World Games zu Gast, da kommen braune Gäste ungelegen – hat aber einer Demonstration am 30. Juli zugestimmt. Na prima.
Zur moralischen Einstimmung empfehle ich das Buch Tatort Duisburg aus dem Klartextverlag, das in zwei Bänden den antifaschistischen Widerstand 1933-45 dokumentiert. Denn in Hamborn war die KPD selbst im März 1933 noch stärkste Kraft. Es gab Viertel in Hamborn, in die sich die SA erst 1933, und dann auch nur mit Panzerwagen, hineingetraut hat. Nebenbei sollten die Duisburger ebenso wenig vergessen, dass am 2. Mai 1933 vier hiesige Gewerkschafter erschlagen wurden.
Und wenn man schon dabei ist, sollte der Spielfilm Komm und Sieh (Idi i smotri) angesehen werden, der die Verbrechen der Wehrmacht in Weißrußland eindringlich thematisiert.

# · 1. Juli 2005, 16:23 · 149 Wörter
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2 Kommentar(e) · Kommentieren!

Kommentare

  1. nike und paule - 30. März 2006, 10:24

    wo ist was gegen die aufmärsche gegen die moshee in fahrn
    ihr punks


  2. Kossatsch - 30. März 2006, 12:44

    Bei aller Toleranz gegenüber Rechtschreibschwächen ist dies hier ein Weblog und keine Tageszeitung. Das heißt: hier schreibe ich das, was mir gefällt und nicht das, was der graue Alltag mir diktiert. Außerdem hat sich mein Lebensraum um ein paar hundert Kilometer nach Süden verschoben, so dass es mich nicht mehr ganz so sehr interessiert, auf welcher Temperatur Nazis in Duisburg weichgekocht werden. Und die Zeiten, in denen ich Punksänger werden wollte, sind lange, lange vorbei.


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