Politikerblogs - Leitfaden

Basierend auf den dezenten Hinweisen des Hanseaten Nico Lumma mache ich mir mal die Mühe, einige Kritikpunkte an bloggenden Politikern konstruktiv zu formulieren.

  • Ein Weblog kostet Zeit. Sehr viel Zeit sogar. Dafür ist die mögliche Rendite verlockend.
  • Planen Sie Ihr Blog professionell. Benutzen Sie einen entsprechenden Dienst (blogg.de, twoday.net, blog.de) oder setzen ein eigenes Blogsystem auf Ihrem Server auf. Achten Sie darauf, dass alle Besucher kommentieren dürfen und nicht nur registrierte Nutzer (wie bei AOL).
  • Schreiben Sie selber. Nicht Ihr Referent (wie ich bei den Grünen in Einzelfällen vermute), keine Altmaterialverwertung mit Kopieren und Einfügen (wie hier angemahnt). Nicht ernsthafte Kommentare lassen sich eventuell mit Humor beantworten. Den haben viele Ihrer Kollegen nämlich nicht. Trolle dürfen ignoriert werden.
  • Keine Anrede, keine Schlussformel, keine »Unterschrift«. Bitte. Sie schreiben doch keinen Brief.

Das sind nur ein paar Ideen, deren Umsetzung – meiner Meinung nach – einigen Blogs von Politkern wirklich gut tun würde.

# · 13. August 2005, 14:19 · 106 Wörter
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