Kandidatenwatch: Johannes Pflug legt nach

Auf kandidatenwatch.de bin ich bereits in zwei Beiträgen eingegangen und hatte auch schon ein Pünktchen an den bloggenden Thomas Wolters von den Freien Demokraten verteilt, alleine schon aus Gründen der Geschwindigkeit.

Bereits vor wenigen Tagen hat Johannes Pflug von der SPD ebenfalls geantwortet. Johannes Pflug schaut mich seit Tagen mit einem bedeutungsschweren Blick von seinen Plakaten an. Wenn ich es jetzt nicht besser wüsste, würde ich behaupten, er sähe aus wie ein jüngerer Rudolf Scharping, aber er ist a) etwa genauso alt wie Scharping, b) somit hat wohl eher einer zu tief in den Weichzeichner gegriffen und c) wird sich dieser Gedanke bei jedem vollbärtigen und bebrillten Sozialdemokraten der nächsten zwei Jahrzehnte einstellen.

Damit belegt Herr Pflug im Verhältnis Fragen zu Antworten mit 4:2 einen ehrenwerten zweiten Platz (hinter dem Herrn Wolters mit 3:3). Qualitativ bewerten muss die Antworten jeder Wähler (und jede Wählerin) für sich allein.

A propos bewerten: Kandidatenwatch zählt inzwischen bedauerlicherweise auch den Herrn Theißen von der NPD auf. Herr Theißen wartet bislang durch eine Antwort zum Thema Integration auf. Ich empfehle jedem, diese Antwort zu lesen, alleine, weil es das intellektuelle, besonders aber das orthographische Leid Duisburger Faschisten offenlegt. Klar, dass die Stellungnahme zur Rechtschreibreform da lange auf sich warten lässt.

Bisher schweigen in Duisburg II immer noch die Kandidatinnen von Grünen und Linke sowie der Herr Mosblech von der CDU.

# · 25. August 2005, 17:23 · 242 Wörter
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