Flock, flock, flock?
Hatten auch wir auch schon mal. Flock – ein für deutsche Ohren wahrlich bescheidener Name – heißt ein Browser, der auf Firefox basiert und den Nutzer auf Web 2.0 einschwören soll. Statt Lesezeichen gibt es Zugriff auf del.icio.us, man kann RSS-Feeds sammeln, aus dem Browser heraus bloggen, und Flickr ist irgendwie auch dabei.
Nu ist die Software gerade noch im Beta-Stadium, wie viele andere Web 2.0-Anwendungen auch, und man sollte nicht den Stab über so etwas brechen. Als Kritikpunkte fallen mir so ein
- der Zugriff auf die del.icio.us-Lesezeichen ist umständlich
- unter Windows darf ich IE-Favoriten oder Opera-Lesezeichen importieren, aber keine Firefox-Lesezeichen – sehr geschickt…
- weniger Erweiterungen als für Firefox
- der Feed-Aggregator ist eine optische Zumutung und erkennt nicht alle Feeds, auch nicht die, die erkannt werden sollten
- Bloggen geht nicht mit Textpattern (ist mein persönliches Problem, ich weiß)
Ich halte es im Fazit mit dieser Kritik: Warum Flock benutzen, wenn Firefox mit den entsprechenden Erweiterungen ebenso nützlich ist?
Postscriptum: Das Projekt Flock hatte sich dadurch ohnehin fast erledigt, aber eben nur fast.
roxomatic

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