Übersetzer und Open Source
Eine Umfrage.
The purpose of my e-mail is presenting a survey I am carrying out for a research paper on Open Source Software for Translators. In particular, I am trying to measure the level to which OSS is spread among professional translators and which programs are most frequently used. For such purpose, the survey is divided into four separate anonymous questionnaires, one general questionnaire to be completed by anyone working in the translation field and three specific questionnaires to be completed by Windows, GNU/Linux and Mac users respectively.
Questionnaires are accessible in English at the following links.
Use of Open Source Software for Translators: General Questionnaire
Use of Open Source Software by Windows Users
Use of Open Source Software by GNU/Linux Users
Use of Open Source Software for Mac Users
Macs benutzen nur Mädchen
Satz des Tages, wenn auch grammatikalisch fragwürdig:
Macs benutzen nur Mädchen.
Windows: Ubuntu so einfach installieren wie ein Programm » imgriff.com
Sumatra: PDF-Dokumente lesen und drucken
Mein Name ist Markus Trapp, vielleicht kennt mich ja die roxomatische Leserschaft von meinem Blog Text & Blog oder von der Videotheke. Dies ist ein Gastbeitrag aufgrund einer verlorenen Fußballwette. Hätte ja nicht gedacht, dass ich es einmal dem FC Bayern verdanken würde, in einem von mir gerne gelesenen Blog, einen Gastbeitrag schreiben zu dürfen. ;-) Doch nun zur Sache:
Da ich mit Torsten Rox nicht nur ein Interesse für die Belange des Breitensports und der Romania teile, sondern wir beide auch ein Faible haben für ressourcenschonende Software, die den Forschungs- und Arbeitsalltag erleichtert, gibt es hier nun einen Software-Tipp.
Mittlerweile dürfte es bekannt sein, dass der Acrobat Reader von Adobe nicht das einzige Programm zum Lesen und Drucken von PDF-Dokumenten ist. Sowohl der Hausherr, als auch der Gastautor haben beizeiten bzw. ausführlich auf die gute Alternative Foxit-Reader hingewiesen. Wichtigste Vorteile: Kleiner Download und Schonung der Systemressourcen. Mittlerweile gibt es den Foxit Reader auch in einer Linux-Version.
Seit einigen Wochen ist nun aber eine noch kleinere Acrobat-Reader-Alternative am Software-Horizont erschienen, und zwar die Open-Source-Software Sumatra von Krzysztof Kowalczyk, die es dank fleißiger Übersetzer in 13 Sprachen gibt (darunter neben deutsch auch spanisch, französisch und englisch). Leider (noch) nur für Windows, aber für diesen Nutzerkreis sehr empfehlenswert, weil das Programm wirklich nur sehr klein ist (zur Zeit locker-leichte 800 KB) und ohne Installation auskommt. D.h. man kann Sumatra einfach zu seinem mobilen Büro auf den Speicherstick packen und hat so immer ein schnell funktionierendes PDF-Programm dabei. Weitere Vorteil von Sumatra: es lässt sich auch dann am Arbeitsplatz im Büro installieren, wenn man von seinem Systemadministrator nicht mit Installationsrechten für den eigenen PC bedacht wurde. Eine Chance für geknechtetes Universitäts- und Bibliotheks-Personal. ;-)
Also, wer schon immer über zu lange Ladezeiten am Rechner geklagt hatte, wenn er oder sie mal eben ein PDF-Dokument öffnen oder drucken wollte, oder wer keine Lust hat, sich mit Modem-Zugang oder trafficbasiertem DSL-Account die unglaublichen 32,1 Megabyte der aktuellen Acrobat-Reader-Version herunter zu laden, dem sei Sumatra besten Gewissens ans Herz gelegt.
Ende des Gastbeitrages. Über Kommentare des Gastgebers und seiner Leserschaft freue ich mich natürlich sehr.
OmegaT
OmegaT ist quasi der 2CV unter den CAT-Tools. Unschlagbar im Preis, sehr schnell, äußerlich einfach gehalten und wer es kann, darf auch am Programm herumbasteln.
Wer OmegaT benutzen möchte, braucht eine funktionierende Java-Umgebung, die zumindest bei der Windows-Version teilweise im OmegaT-Paket enthalten ist, ansonsten muss man hier die passende Version herunterladen. OmegaT selber gibt es hier. Die gepackte Datei sollte entpackt werden und die entsprechende Datei (unter Windows OmegaT.bat) sollte ausgeführt werden.
Was sich zunächst kompliziert anhört, freut Nutzer alternativer Betriebssysteme wie Linux oder Mac, werden diese doch mit CAT-Tools nicht allzu reich beschenkt.
OmegaT kann nur textbasierte Dateien übersetzen. Dazu zählen neben den üblichen Verdächtigen auch odt-Dateien, d.h. das Standardformat von OpenOffice 2. Man muss also doc- oder ppt-Dateien erst mit OpenOffice öffnen und dann im entsprechenden OO-Format abspeichern.
Wird OmegaT erfolgreich gestartet, öffnet sich ein dreigeteiltes Programmfenster. Links ist das Feld, in dem (später) das zu übersetzende Dokument bearbeitet wird. Zunächst wird in diesem Feld jedoch der Instant Start Guide angezeigt. Die anderen Fenster auf der rechten Seite zeigen Fuzzy Matches (sich bis zu x % wiederholende Segmente, wobei x individuell eingestellt werden kann) und das Glossar, mit dem eine Textdatei mit Terminologie eingelesen werden kann.
Die Optionen sind spärlich, immerhin gibt es individualisierbare Segmentierungsregeln für Deutsch, Russisch, Japanisch, Englisch und HTML-Dateien. Weitgehend lassen sich alle Befehle per Tastatur reproduzieren. Weitere Tools zu OmegaT gibt es hier.
Um eine Übersetzung zu starten, muss ein Projekt geöffnet werden. Dabei kann ein Projekt aus mehreren einzelnen Dateien bestehen. OmegaT fragt nach Ausgangs- und Zielsprache und legt die Verzeichnisse für alle relevanten Dateien fest. Im folgenden Fenster können die Ausgangsdateien importiert und durch Anklicken geöffnet werden.
Im linken Fenster sieht man nun den Ausgangstext. Sämtliche Formatierungen wurden durch Tags ersetzt. Die Tags müssen auch im übersetzten Text stehen bleiben. Das wird manchmal ein wenig heikel, wenn man nicht weiß, ob es sich um Zeilenumbrüche, Listenpunkte oder einfache Formatierungen handelt. Welchen Text setzt man wohin? Sollten am Ende der Übersetzungen Tags fehlen, ist keine Erstellung des Zieldokuments möglich – immerhin zeigt OmegaT per Menübefehl, in welchen Segmenten der Fehler liegt.
Minuspunkte
- Programm stürzt bisweilen ab (Fenster bleibt grau), wenn auch ohne Datenverlust. Das kann aber ebenso ein javaspezifisches Problem sein
- etwas umständlicher Workflow durch den Zwang zum Konvertieren in OO-Formate
- Glossare bzw. Terminologielisten lassen sich nur von Hand erstellen bzw. pflegen – im Programm selber geht auch nur Copy-and-Paste im Glossarfenster
- die Formatierungen des Zieldokumentes überzeugen nicht immer
- Die entstehenden TMs sind veralteter Standard und beinhalten alle Tags (es gibt allerdings ein Tool, um diese herauszulöschen).
Pluspunkte
- plattformübergreifend
- relativ schnell
- durchaus intuitiv (auch durch die recht wenigen Funktionen)
- projektbezogene Arbeit von Beginn an
Fazit
OmegaT ist eine gute Wahl für
- Anfänger, die nicht gleich ein paar Hundert Euro in ein professionelles Tool investieren wollen oder können.
- für jemanden, der sich nicht so sehr um Terminologie schert oder gerne bereit ist, entsprechende Listen mit dem Texteditor zu pflegen.
- Fans von Open Source, Linux und Mac kommen ebenfalls auf ihre Kosten.
Firefox ist schlecht
Via Perun (Quelle yigg) Neues von der Telekom.
Der Freeware Browser Mozilla Firefox ist generell für fehlerhafte Darstellungen bekannt.
Was sagen wir dazu?
- Firefox ist keine Freeware. Das schreiben wir jetzt hundert Mal. Danke.
- Wenn das da oben korrekt zitiert ist, benutzt auch die Telekom Deppenleerzeichen.
- Das Wörtche “generell” ist so süß, darf ich mir das ausleihen?
- Fehlerhafte Darstellungen? Ähem…
Sechs, setzen.
Nachtrag – hier ist die Quelle dieses Übels.
Vorlagen für OpenOffice
Eine ganze nette und empfehlenswerte Auswahl von Vorlagen zu OpenOffice findet sich bei Martin Pyka – ob für Hausarbeiten (in verschiedenen Varianten), als Halmabrett oder um wie die Zeitung mit den vier Buchstaben zu schreiben.
Jede Vorlage ist alternativ als PDF verfügbar, damit man die grundsätzlichen Anweisungen, die in jeder Vorlage festgehalten sind, nachvollziehen kann.
Schreiben mit Tabs
Kennt noch jemand StarOffice 5.2?
War eine ganz nette Sache, fast eine eierlegende Wollmilchsau (einschließlich Mail & Terminverwaltung), wenn es nicht so häufig abgestürzt wäre. Eine der vielen praktischen Funktionen (im Vergleich mit Microsoft Word) war das Öffnen mehrerer Dokumente in Tabs.
Die nächste Version (StarOffice 6 bzw. OpenOffice 1.0) hatte leider das Manko (neben der fehlenden Mail-Funktion und anderen Kleinigkeiten), dass das Öffnen mehrerer Dokumente mit dem Öffnen mehrerer Fenster einher ging.
Tabs sind spätestens seit IE7 auf dem Vormarsch, und dank der OO-Erweiterung Tabbed Windows Extension kann zumindest im Writer wieder mit Tabs gearbeitet werden.
Via WfW.
roxomatic
