Kommunalwahlen in Bayern...
…bedeuten, dass ich demnächst alleine 60 Stimmen für den Erdinger Kreistag verteilen darf. 60!
Und dass hier für den Gemeinderat nur drei Parteien zur Wahl stehen – CSU, SPD und Freie Wähler. Ich muss zugeben, bei fünf oder sechs Parteien wäre die Wahl auch nicht schwieriger geworden.
Am Montag danach (kurz gemeldet)
Das ewige Anschleimen der Sozialdemokraten geht mir langsam wirklich auf den Zeiger. Die meinen, dass sie die Regierung bilden dürfen, und wollen uns die Verantwortung zuschieben.
Ping. Herr Niebel war hier auch schon zu Gast, ganz nebenbei bemerkt.
Wer hat die Wahlen eigentlich gewonnen?
170 Seiten in zwei Tagen
Bei soviel Unwissenheit wundert ja nichts mehr.
Dem türkischen Gericht liegt nun die schriftliche Aussage des 13-jährigen britischen Mädchens vor, das diese gegenüber der britischen Polizei gemacht hat. Sie umfasst 170 Seiten. Bis zur nächsten Verhandlung am 14. Dezember in Antalya soll das Protokoll ins Türkische übersetzt sein.
Marcos Anwalt Michael Nagel erklärte dazu in Hannover: “Das müsste in zwei Tagen machbar sein, wenn man entsprechende Dolmetscher hat.”
Fall Marco W.: Anwalt glaubt, man könne 170 Seiten in zwei Tagen übersetzen (via Transblawg, dort auch mehr zu einer realistischen Berechnung, außerdem werden hier wohl Übersetzer gebraucht, keine Dolmetscher)
Ostblock in Österreich
Wir haben Österreich-Wochen (siehe vorheriger Artikel)
Ich stelle fest, dass die wirklichen Relikte des Ostblocks am ehesten noch in Österreich zu finden sind. Wenn ich mir etwa die Gesichter auf den Ämtern anschaue, wie die Leute sich dort benehmen – das ist für mich Ostblock total. Oder wenn ich mir einen Gewerkschaftspräsidenten anschaue, dem noch ein Tascherlträger nachgeht.
Martin Pollack ist Österreicher, der darf das sagen.
Das tut er übrigens auch zu Übersetzern, kann ich aber so nicht unterschreiben, weil ich kein Literaturübersetzer bin (arme Schweine), ebensowenig larmoyant bin und so wie er noch andere Sachen mache.
Via ueber-setzen.
Optimierte Hochschulen
Einige Gedanken zur Optimierung der Hochschullandschaft macht sich Jean-Pol Martin hier. Mein Lieblingsabsatz:
Professoren haben in der Regel drei Aufgabenbereiche: 1. Die Forschung, 2. Die Lehre, 3. Die Mitarbeit in der Selbstverwaltung und die Anleitung des ihnen zugeordneten Personals (wissenschaftliche Mitarbeiter, Hiwis und Tutoren, Sekretärinnen). Über eine professionnelle Ausbildung verfügen sie bestenfalls für den Punkt 1 (Forschung). In den beiden anderen Feldern sind sie Laien und müssen ihre Kompetenzen nach dem Prinzip trial and error (auch learning by doing) aufbauen. Natürlich gibt es Naturtalente. Allerdings ist die Sozialisation der Nachwuchses an den Hochschulen für die Qualifikation in den Bereichen 2 und 3 eher kontraproduktiv. Das Ergebnis ist viel Verschleiß an Ressourcen (Menschen und Zeit).
Schön, wenn Humor und Wissenschaft sich mal treffen.
Via HBS
PS: Aus Gestaltungsgründen habe ich den Titel gekürzt. Mein Gott, bin ich korrupt…
Free Burma?
Nö, nicht hier, weil:
- sonst keine Probleme auf dieser Welt? Darfur, Hartz IV und Menschenrechte in 2/3 der Staaten dieser Welt?
- hat was von Massenneurose.
- wird eh nicht beachtet (Thema gnadenlose Selbstüberschätzung der Blogosphäre).
Soviel zum Thema “Runterputzen in 30 Sekunden”. Den wissenschaftlichen und differenzierten Diskurs spare ich mir aus Zeitgründen. Trackbacks auch, sonst hätte ich viel zu tun.
P.S.
Und es heißt Myanmar.
Mautvertrag
Naja.
Der SPD-Abgeordnete erhielt von den rund 200 Seiten des Vertrags lediglich vier. Eine davon ist das Deckblatt, eine zweite die Seite mit der Benennung der Vertragspartner. Auch von den rund 17.000 Seiten Anhang und Ergänzungsvereinbarungen zu dem Vertrag erhielt Tauss keine Kopien.
Muss der Mautvertrag geheim bleiben? | tagesschau.de
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