iSobre

Vorbemerkung: Nicht, dass ich ein Fan von Apple sei, und natürlich werde ich bei einem Notebook wie dem Macbook Air mit geschätzten 10.000 Sollbruchstellen, das mich nicht einmal Installations-CDs einlegen lässt, leicht nervös, aber ich bin dann doch von liebenswürdiger Seite (unentgeltlich) um einen Hinweis gebeten worden (zumal hierzulande fast unbekannt).

Steve Jobs brachte bei der Vorstellung des Macbook Air das Gerät in einem Briefumschlag auf die Bühne. Das ist natürlich witzig, aber das macht man nicht nach, weil das teure Notebook ja nicht versehentlich im Altpapier landen soll.

Geht aber auch in edel, mit dem iSobre. Diesen Umschlag gibt es in zwei ansehnlichen Versionen aus feinem Leder (Schweins- oder Rindsleder). Soll sogar ein MacBook fassen können.

Das hat wirklich was. Kult auf den Punkt gebracht.

28. Juni 2008, 21:54 · Kommentar/e · Kategorien & · Tags

Me cago en diez...

…auf gut Deutsch, herrgottsakrament. Denn die closed Beta für Mister Wong auf castellano hat begonnen. Ist wohl eine Herausforderung für das da, wobei dieser letztgenannte Dienst übrigens rechts oben eine ganz netten Link ¡la jefa! (die Chefin!) hat

Statt Fußnote, für meine katalanophile Leserschaft: es heißt streng genommen nicht “auf Spanisch”, denn dann fallen nicht nur die Katalanen, sondern auch Galizier und Basken, böse Zungen sagen, auch die Murcianos vom rechten Glauben ab und wetzen ihre stumpfen Messer.

Via MW-Blog.

11. Mai 2007, 09:05 · Kommentar/e und Trackback/s [1] · Kategorien & · Tags , , ,

Karriere dank Microsoft

- Ich beglückwünsche Dich zu Deinem Aufstieg zum direkten technologischen Berater des Teufels, aber, wie hast Du es eigentlich geschafft, dass in zehn Jahren so viele menschliche Freundschaften in blanken Hass umschlugen?

- Das An-Alle-Antworten als Grundeinstellung im Outlook.

Da vermutlich nur der kleinste Teil meiner Leserschaft der spanischen Sprache mächtig ist, eine knappe, prosaische Übersetzung. Mauro Entrialgo ist bekannt für seine Karikaturen, u.a. in El País – wo er jetzt bloggt, wenn man es so nennen kann – oder in El País de las Tentaciones.

Quelle via Escolar

11. Januar 2007, 17:45 · Kommentar/e und Trackback/s · Kategorien & · Tags , , , , ,

Archivo Díaz de Escovar

En el Archivo Díaz de Escovar se conservan colecciones de periódicos de los siglos XIX y XX y una gran variedad de revistas literarias. Todos estos fondos están digitalizados y se pueden consultar y sacar reproducciones, tanto en la sala del archivo como a través de la Red.
Interessant mag dieses Archiv besonders für diejenigen sein, die sich mit der spanischen Presse des 19. und 20. Jahrhunderts – vor allem im Raum Málaga – beschäftigen.

[via histoprensa]

4. Juni 2006, 13:35 · Kommentar/e und Trackback/s · Kategorien & · Tags ,

Memorias instructivas, y curiosas

Wer sich für die spanische Presse des 18. Jahrhunderts, für den zeitgenössischen Kulturtransfer bzw. für Wissenschaftsgeschichte interessiert, dem sei dieser Text (PDF, 0,4 MB) von mir ans Herz gelegt.

Es handelt sich dabei um das Fragment eines wissenschaftlichen Artikels, das viele Hinweise und Fakten rund um Miguel Gerónimo Suárez y Núñez und dessen Zeitschrift Memorias instructivas, y curiosas enthält. Interessant ist der Text auch für diejenigen, die Querbeziehungen aus anderen europäischen Kulturen suchen.

Nachtrag: Dieses Fragment entstand im Rahmen meiner Mitarbeit im DFG-Projekt »Kulturtransfer in Europa: das Deutschlandinteresse in der spanischen Presse«.

4. April 2006, 17:21 · Kommentar/e und Trackback/s · Kategorien & · Tags , , ,

Vor 75 Jahren: Spanische Republik

El 14 de abril de 1931, España tuvo una oportunidad. La proclamación de la II República Española encarnó el sueño de un país capaz de ser mejor que sí mismo, y reunió en un solo esfuerzo a todos los españoles que aspiraban a un porvenir de democracia y de modernidad, de libertad y de justicia, de educación y de progreso, de igualdad y de derechos universales para todos sus conciudadanos. Hoy, setenta y cinco años después, los firmantes de este manifiesto evocamos aquel espíritu con orgullo, con modestia y con gratitud, y reivindicamos como propios los valores del republicanismo español, que siguen vigentes como símbolos de un país mejor, más libre y más justo.

Hier geht es weiter. Unterzeichnet wurde das Manifest u.a. von Javier Bardem, Almudena Grandes, Julio Llamazares und David Trueba…

[via escolar]

3. April 2006, 20:40 · Kommentar/e und Trackback/s [2] · Kategorien & · Tags ,

Pfuschen und bloggen beim Handelsblatt

Hier wird ja gern über Praktikanten gelästert, zugegeben. Das ermüdet irgendwann, aber manchmal wird es wieder interessant. Diesmal beim Handelsblatt.

Vor kurzem bin ich über das Handelsblatt-Weblog von Stefanie Müller gestolpert, die seit März 2005 regelmäßig aus Spanien berichtet. Nun mag man sich über den einen oder anderen Rechtschreibfehler echauffieren (das kann bei mir passieren, aber beim Handelsblatt?). Das ist in unseren schnelllebigen Zeit zugegebenermaßen müßig. Inhaltlich kann man ebenfalls geteilter Meinung sein. Akademiker haben ja gerne zweifelhaft hohe Ansprüche ans Niveau. Trotzdem: So etwas wie das 08/15-Interview mit Herrn Aznar vermutet man eher in der BILD-Zeitung.

Vergeben und vergessen. Ich muss es ja nicht lesen.

Interessant ist jedoch schon, dass Frau Müller Ihre Einträge per Mail an die Redaktion schickt. Das geht natürlich völlig in Ordnung. Ich frage mich nur, warum die Redaktion nicht die notwendige Restintelligenz aufbringt, um zumindest a) die Zeilenumbrüche und b) die unübersehbare Werbesignatur eines deutschlandweit bekannten Freemailers zu entfernen. Geschehen zum Beispiel hier, hier und hier. Da wird beim Handelsblatt wohl am Schlussredakteur gespart. Praktikanten sind ja so schön billig.

Nur gut, dass Frau Müller keine Signatur benutzt, in der ihre Telefonnummer steht.

Nachtrag: Jetzt doch mit Telefon. Hurra. “Ruf! Mich!! An!!!

27. Februar 2006, 19:53 · Kommentar/e und Trackback/s [1] · Kategorien & · Tags , , ,


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