Fußnote

Nix zu sehen hier. Danke für die Aufmerksamkeit.

19. September 2007, 15:53 · Kommentar/e und Trackback/s · Kategorien & · Tags

Warum Schalke 04 nicht Deutscher Meister werden kann...

...es gibt sieben Gründe, die dagegen sprechen.

  1. Welcher Verein wird schon alle 49 Jahre Meister? Da stimmt doch was nicht – müssen es nicht 50 Jahre sein? Pech, wenn es im nächsten Jahr nur zu Platz 13 reicht. Naja, falls es doch eintreten sollte, hätten wir wenigsten die nächsten 48 Jahre Ruhe.
  2. Gerhard Schröder ist (angeblich) bekennender Schalke-Fan, und der Verein hat sich damit geschmückt. Okay, inzwischen wissen wir, dass Herr Schröder für Geld alles macht, und dass Schalke gerne davon profitiert.
  3. Überhaupt hat Schalke die falschen Sponsoren. Veltins, Victoria, Billiggas. Mehr sag’ ich nicht.
  4. Kevin Kuranyi. Hat einen bescheidenen Vornamen, frühstückt kiloweise Nutella und ist ein Mädchen (das Bärtchen ist nur aufgeklebt). Und die werden nie Fußballmeister, zumindest nicht bei den Männern.
  5. Schalke schaffte es am 31. Spieltag ja nicht einmal, gegen den VfL Bochum zu gewinnen.
  6. Jedes Spiel dauert 90 Minuten, manchmal ein bisserl mehr. Auch das am 34. Spieltag…
  7. Schalke-Fans haben keinen Humor. Wetten?

9. Mai 2007, 14:09 · Kommentar/e und Trackback/s [1] · Kategorien & · Tags ,

Wie arbeiten Journalisten?

Nein, also jetzt könnte ich vom Leder ziehen – schließlich bin ich keiner – und Medien wie Spiegel, taz oder Süddeutsche haben hier ohnehin ihr Fett weg gekriegt.

Heute ist mal die WAZ dran, aber die Kritik erledigen die Medienpiraten für mich. Manche nennen es Contentklau.

Das Telefonat mit der Autorin, die bei der “WAZ” die TV-Seite “Hören und sehen” betreut, war immerhin aufschlussreich. Das sei ihr schon unangenehm jetzt. Sie habe gehofft, dass es nicht auffällt. Und arbeite sonst nicht oft so.

Mit Nachtrag.

PS: Und noch einem Nachtrag.

13. April 2007, 20:45 · Kommentar/e und Trackback/s · Kategorien & · Tags , ,

Ich würde niemals zu den Bayern gehen...

...anstelle von Osterhasen ein sozialkritisches Lamento. Es ist ja fein, persönlich um die beste und einzige Borussia zu trauern, die wohl in wenigen Wochen – allen Zahlenspielen zum Trotz – erneut den Weg in die zweite Liga antreten muss.

Was aber machen junge Menschen (wie nebenstehend), die sich in der oberbayrischen Provinz sozialisieren? Für wen sollen die ihr Herz erwärmen?

1. FC Nürnberg

Geht nicht, ist ein Verein aus Franken. Ungeliebt in Oberbayern, spätestens seit Gabriele Pauli.

1860 München

Wirkliche Alternative, weil es ab dem Sommer keinen österreichischen Trainer mehr hat. Österreicher in München waren noch nie gut. Leider richtige Fahrstuhlmannschaft, gerade mal vom FC Bayern in der A… Arena geduldet.

SpVgg Unterhaching

C o o l, weil Verein mit Bobfahrer im Wappen, und weil Bayer Leverkusens Meisterverhinderer. Ansonsten sind die bald in der Bayernliga.

Wacker Burghausen

Ähnlicher Plastikverein wie Bayer Leverkusen (Wacker steht für ein Chemieunternehmen, nicht für “wacker” sein). Ansonsten auch bald in der Bayernliga.

Red Bulls Salzburg

Außer Konkurrenz. Plastikmannschaft mit Trappatoni Giovanni und Matthäus Lothar – schlimmer gehts nimmer, aber kauft sich sicher bald die Teilnahme als weiterer Verein in die Bundesliga ein.

Bleibt also nur noch der FC Bayern – der Verein wird ja auch dieses Jahr wieder Meister.

8. April 2007, 20:09 · Kommentar/e und Trackback/s [9] · Kategorien & · Tags ,

Erpressen für Fortgeschrittene

Der Fontblog weist auf ein nettes Tool namens Ransom Note Generator hin, das einen wirklichen Mehrwert für professionell geplante und durchgeführte Entführungen bietet.

Keine Angst mehr vor Polizisten, die Mülltonne und Altpapiercontainer durchwühlen…

Nicht ganz so trendy wie die Internetvideos aus dem Nahen Osten, aber bitteschön, es wird für den Hausgebrauch oder die Kleintierentführung unter Nachbarn reichen…

4. April 2007, 18:58 · Kommentar/e und Trackback/s [1] · Kategorien & · Tags , ,

Bloggen für Aufkleber...

...wenn Blogger Aufkleber für den fahrbaren Untersatz möchten, müssen sie sich welche bestellen… oder über diese Aktion von Netaufkleber aus Vöcklabruck (A) schreiben, dann gibt es ein Packerl (so wird es in Österreich wohl genannt) im Wert von € 30,- umsonst.

Im Gegenzug bekommt Netaufkleber ein bisserl Pagerank der Blogosphäre und Aufmerksamkeit. Es wird übrigens ausdrücklich drum gebeten, ein ehrliches Feedback abzugeben. Na, das machen wir doch dann gerne, auch wenn ich für diesen “gekauften” Eintrag in der Bloggerhölle landen werde. Als PR-Aktion ist das recht originell, solange man zu den ersten Unternehmen gehört, die es machen.

Via.

Update
So wir sind jetzt in der Bloggerhölle angekommen und haben uns zwischen Beschimpfungen wiedergefunden. Ist ganz nett hier, man steht bis zu den Knien in der Sch*** und kann sich nett unterhalten, ist nur doof, wenn die Kaffeepause vorbei ist und wieder Kopfstand angesagt ist.
Im Ernst – die Aufkleber waren nach vier Tagen da – wozu wohnt man so nah an der Grenze? – und scheinen ganz normale Kleber (bestehend aus sauber gesetzten Einzelbuchstaben) zu sein, die wohl auch kleben. Eine Anleitung, wie anderenorts erwähnt, war nicht dabei, braucht man wohl auch nicht, schließlich kennt man in meinem Alter ja die Basics des richtigen Aufklebens.

11. März 2007, 19:49 · Kommentar/e und Trackback/s [1] · Kategorien & · Tags , ,

Kommunikation ist alles!?

Großer Aufruhr im Wald! Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht. Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen, geht zum Bären und fragt ihn: “Sag mal Bär, stehe ich auch auf deiner Liste?”
“Ja”, sagt der Bär, “auch dein Name steht auf der Liste.”
Voller Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.
Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr. Und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt. Der Keiler ist der erste, dem der Geduldsfaden reißt und der den Bär aufsucht, um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste stehen würde.
“Ja”, antwortet der Bär, “auch du stehst auf der Liste.”
Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach zwei Tagen tot auf.
Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus. Nur der Hase traut sich noch, den Bären aufzusuchen.
“Bär, steh’ ich auch auf der Liste?”
“Ja, auch du stehst auf der Liste”
“Kannst du mich da streichen?”
“Ja klar, kein Problem.”
Fazit: Kommunikation ist alles!!!

Das Fazit ließe sich natürlich seitenweise aufdröseln, PR-ler schlagen sich nach so einer Story gerne auf die Schenkel.
Außerdem hätte der Hase mit seinem Pump-Gun dem Bären ganz einfach die Lichter auspusten können. Hätte auch funktioniert. Weitere Spekulationen lasse ich jetzt mal weg.

Aus dem PR-Kloster via TXT94

11. März 2007, 12:57 · Kommentar/e und Trackback/s [1] · Kategorien & · Tags , ,


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